HomeItinerari Das Pomonte – Tal und die Wege der Schäfer
Das Pomonte – Tal und die Wege der Schäfer
Wir möchten eine lange Tour vorstellen, die auch eine Reise ins Herz der Geschichte der Insel Elba führt. Der erste Teil, der vom wunderschönen Strand von Fetovaia abgeht, geht durch das fruchtbare Tal von Pomonte mit den typischen Terrassierungen, in welchem man noch das Echo der Gefahren der Sarazeneninvasionen hören kann, während der zweite Teil unseres Ausflugs durch Villanovianerorte und alte Ziegenställe der Schäfer, die aufs Meer blicken, führt.
Altre immagini
Località di partenza:
Regione Toscana, Provincia di Livorno, Marina Di Campo, Frazione Fetovaia
Sentieri nell’Elba di sud ovest, (die Wege im Südwesten von Elba), herausgegeben vom Hotelverband Costa del sole. Multigraphic, Touristen- und Wegekarte, Insel Elba, 1:25000
Note:
Von der Straße, die von der Provinzstraße zum Strand von Fetovaia
abgeht, geht in der Nähe des Hotels Galli ein Weg ab, der zuerst durch
die Häuser und nach einigen Metern auf einen Steinweg führt, der
parallel zur Provinzstraße verläuft, die die Orte der Westküste mit der
Insel verbinden. Wir kreuzen eine Straße an der Küste und fahren über
dieser Straße, immer parallel. Wir kreuzen anschließend erneut die
Provinzstraße und nach 300 m stoßen wir auf einige Kurven. Wir fahren
ab und erreichen den Strand von Pomonte.
Wir fahren weiter auf der Via degli Oleandri und steigen bis zur Kirche
hoch, die auf unserer linken Seite bleibt. Wir befinden uns in einem
der wildesten Gebiete Elbas, voller Charme und fahren das Tal hoch, das
sich auf der Westküste des Berges, den wir über uns sehen, entwickelt.
Das Tal ist eines der schönsten der Insel, reich an Terrassierungen,
die in den letzten Jahren neu bebaut wurden, nachdem sie zum Teil in
der Vergangenheit brach lagen.
Wir lassen den Ort hinter uns, überqueren eine kleine Brücke und hier
beginnt das eigentliche Tal. Sowohl auf der linken als auch rechten
Seite stoßen wir auf Weingärten und indem wir den Weg hochfahren, der
abwechselnd sowohl auf Granit als auch Erdboden basiert, beginnen
wir mit unserem langsamen Anstieg. Wir befinden uns auf dem Feldweg,
der durch das Morental läuft und der seinen Namen durch die zahlreichen
Sarazeneninvasionen erhielt, die in dieser Gegend erfolgten. Der Ort
Pomonte wurde, wie viele andere Ortschaften der Insel Elba, auf den
Hügeln errichtet, um sich vor diesen Angriffen zu schützen. Während wir
aufsteigen, bemerken wir auf dem Hügel der Nordseite den San
Bartolommeo-Hügel (nein es kein Fehler, er heißt wirklich so!), mit
seiner alten Kirche. Im Vergleich zu heute, war dieser Ort in der
Vergangenheit sehr bevölkert und es handelt sich um eine normale
Straße, die Pomonte bis zum Buia-Tal und mit San Piero in
Campo verband. Auf unserer Tour steigen wir in Begleitung des
Wildbachs Barione hoch und bei den wenigen Abzweigungen halten wir uns
immer rechts. Die Vegetation wird, dank der konstanten Anwesenheit des
Wassers immer dichter und wir gehen im Schatten von Kastanienbäumen,
Steineichen und zahlreichen Farnarten weiter, bis wir die Südseite des
Tals und einen Weg mit Granitpflaster erreichen. Wir erreichen so den
Gipfel in der Nähe eines Ziegenstalls. Es handelt sich um das Habitat
der Schäfer, ein wildes aber gleichzeitig herrliches Gebiet, mit dem
Blick, der in jeder Richtung aufs Meer geht. Vom ersten Ziegenstall
aus gehen wir weiter bis zum Hügel Grottaccia, eine bedeutende
Kreuzung. Wir gehen hier rechts ab und erreichen das Gebiet Le Mure,
ein antiker Villanovianer Ort, in welchem auch die neuesten
Ziegenställe liegen, dank der die historische Kontinuität dieser Orte
lebendig wird. Wir gehen weiter abwärts, lassen den Kamm hinter
uns, der westlich liegt und weiter erneut ins Pomonte-Tal. Nur noch
wenige Meter und wir verlassen den Weg, um nach links abzubiegen,
um ins Sughera-Tal zu gehen, in welchem wir zahlreiche Gräber aus der
Vorgeschichte und gleichzeitig auch Ziegenställe finden. Von hier führt
ein steiler Abstieg in die Ortsmitte von Fetovaia, und der herrliche
Strand, den wir auf dem letzten Teil unserer Tour sehen, erfrischt wie
ein wirklicher Sprung ins Wasser.
Diese Route gehört
zu einer Sammlung, die die Zeitschrift La Rivista del Trekking in
Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros (APT) der Toskanaküste
ausgearbeitet und veröffentlicht hat. Es handelt sich um
Ausflugsvorschläge als Entdeckungsreise von faszinierenden Orten,
eingebettet in ein landschaftlich und kulturell äußerst reizvolles
Gebiet.
Verde Network srl - Trek&Bike Hotels non si assume alcuna responsabilità sui contenuti pubblicati dai visitatori del sito, il cui nome compare in calce al testo. Chi ha inserito i testi è responsabile in caso di errori e violazioni dei diritti d'autore.