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Das Pomonte – Tal und die Wege der Schäfer

Wir möchten eine lange Tour vorstellen, die auch eine Reise ins Herz der Geschichte der Insel Elba führt. Der erste Teil, der vom wunderschönen Strand von Fetovaia abgeht, geht durch das fruchtbare Tal von Pomonte mit den typischen Terrassierungen, in welchem man noch das Echo der Gefahren der Sarazeneninvasionen hören kann, während der zweite Teil unseres Ausflugs durch Villanovianerorte und alte Ziegenställe der Schäfer, die aufs Meer blicken, führt.

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Località di partenza: Regione Toscana, Provincia di Livorno, Marina Di Campo, Frazione Fetovaia
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Localit� toccate: Fetovaia
Autore: Alberto Conte/Filippo Brancoli
Tipologia itinerario: a piedi
Fondo stradale: Misto
Difficoltà a piedi:

(come leggere le difficolt�)
Escursionistica
Dislivello in salita (m): 647 m
Dislivello in discesa (m): 647 m
Tempo di percorrenza (hh:mm): 6:00
Segnavia: etwas sporadisch, Wege Nr. 9, 31, 8, 35
Periodo consigliato: Frühjahr 
Mappa:    [+]  Ingrandisci
Cartografia: Sentieri nell’Elba di sud ovest, (die Wege im Südwesten von Elba), herausgegeben vom Hotelverband Costa del sole.
Multigraphic, Touristen- und Wegekarte, Insel Elba, 1:25000

Note: Von der Straße, die von der Provinzstraße zum Strand von Fetovaia abgeht, geht in der Nähe des Hotels Galli ein Weg ab, der zuerst durch die Häuser und nach einigen Metern  auf einen Steinweg führt, der parallel zur Provinzstraße verläuft, die die Orte der Westküste mit der Insel verbinden. Wir kreuzen eine Straße an der Küste und fahren über dieser Straße, immer parallel. Wir kreuzen anschließend erneut die Provinzstraße und nach 300 m stoßen wir auf einige Kurven. Wir fahren ab und erreichen den Strand von Pomonte.
Uffici informazioni: www.toscanacosta.it

Fremdenverkehrsamt Archipel Toskana , Calata Italia 26 - 57037 Portoferraio - Isola d’Elba

Tel. 0565 914671

Fax 0565 914672

www.arcipelago.turismo.toscana.it

info@aptelba.it


Descrizione: Wir fahren weiter auf der Via degli Oleandri und steigen bis zur Kirche hoch, die auf unserer linken Seite bleibt. Wir befinden uns in einem der wildesten Gebiete Elbas, voller Charme und fahren das Tal hoch, das sich auf der Westküste des Berges, den wir über uns sehen, entwickelt. Das Tal ist eines der schönsten der Insel, reich an Terrassierungen, die in den letzten Jahren neu bebaut wurden, nachdem sie zum Teil in der Vergangenheit brach lagen.
Wir lassen den Ort hinter uns, überqueren eine kleine Brücke und hier beginnt das eigentliche Tal. Sowohl auf der linken als auch rechten Seite stoßen wir auf Weingärten und indem wir den Weg hochfahren, der abwechselnd sowohl  auf Granit als auch Erdboden basiert, beginnen wir mit unserem langsamen Anstieg. Wir befinden uns auf dem Feldweg, der durch das Morental läuft und der seinen Namen durch die zahlreichen Sarazeneninvasionen erhielt, die in dieser Gegend erfolgten. Der Ort Pomonte wurde, wie viele andere Ortschaften der Insel Elba, auf den Hügeln errichtet, um sich vor diesen Angriffen zu schützen. Während wir aufsteigen, bemerken wir  auf dem Hügel der Nordseite den San Bartolommeo-Hügel (nein es kein Fehler, er heißt wirklich so!), mit seiner alten Kirche. Im Vergleich zu heute, war dieser Ort in der Vergangenheit sehr bevölkert und es handelt sich um eine normale Straße, die Pomonte bis zum  Buia-Tal und  mit San Piero in Campo verband.
Auf unserer Tour steigen wir in Begleitung des Wildbachs Barione hoch und bei den wenigen Abzweigungen halten wir uns immer rechts. Die Vegetation wird, dank der konstanten Anwesenheit des Wassers immer dichter und wir gehen im Schatten von Kastanienbäumen, Steineichen und zahlreichen Farnarten weiter, bis wir die Südseite des Tals und einen Weg mit Granitpflaster erreichen. Wir erreichen so den Gipfel in der Nähe eines Ziegenstalls. Es handelt sich um das Habitat der Schäfer, ein wildes aber gleichzeitig herrliches Gebiet, mit dem Blick, der in jeder Richtung aufs Meer geht.
Vom ersten Ziegenstall aus gehen wir weiter bis zum Hügel Grottaccia, eine bedeutende Kreuzung. Wir gehen hier rechts ab und erreichen das Gebiet Le Mure, ein antiker Villanovianer Ort, in welchem auch die neuesten Ziegenställe liegen, dank der die historische Kontinuität dieser Orte lebendig wird.
Wir gehen weiter abwärts, lassen den Kamm hinter uns, der westlich liegt und weiter erneut ins Pomonte-Tal. Nur noch wenige Meter und wir verlassen den Weg, um nach links abzubiegen,  um ins Sughera-Tal zu gehen, in welchem wir zahlreiche Gräber aus der Vorgeschichte und gleichzeitig auch Ziegenställe finden. Von hier führt ein steiler Abstieg in die Ortsmitte von Fetovaia, und der herrliche Strand, den wir auf dem letzten Teil unserer Tour sehen, erfrischt wie ein wirklicher Sprung ins Wasser. 

Diese Route gehört zu einer Sammlung, die die Zeitschrift La Rivista del Trekking in Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros (APT) der Toskanaküste ausgearbeitet und veröffentlicht hat. Es handelt sich um Ausflugsvorschläge als Entdeckungsreise von faszinierenden Orten, eingebettet in ein landschaftlich und kulturell äußerst reizvolles Gebiet.


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