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Eine wunderschöne Tour im Herzen der Apuaner Alpen, die die Schönheit
der Versilia einschließt, mit dem etwas kargen Charakter dieser Berge,
die hier durch den Berg Nona, mit seiner steilen Wand und den
Procinto-Berg, der vollkommen vertikal erscheint und der Jahrhunderte
lang als Werk des Teufels betrachtet wurde, bestens vertreten werden. Wir
beginnen mit unserer Tour, indem wir den Wegweisern Nr. 5 und 6 folgen,
in Richtung Matanna und der Hütte Fort dei Marmi. Hier führt ein
schöner, gepflasterter Weg bis zu einer Kreuzung, wo sich die Wege
trennen. Wir nehmen den Weg Nr. 5, nach rechts und dringen in den
dichten Wald ein. Dank der Vegetation und den wenigen Abzweigungen ist
dieser Weg nicht besonders schwierig; nur zwei Passagen sind mit einem
Metallseil ausgestattet, um ihre Begehung zu erleichtern, stellen aber
keine besonderen Probleme dar und fordern keine besonderen technischen
Kenntnisse. Es geht weiter durch den Wald und kurz darauf können wir
die Form des Procinto sehen, der mit seiner eindrucksvollen Steilwand
vor uns erscheint. Wir gehen weiter, an einer Hausruine vorbei und
erreichen die beiden Wege, die am Berghang entlang laufen. Wir halten
uns in beiden Fällen immer rechts und erreichen somit eine alte
Steinkonstruktion mit einer kleinen Grotte, vor der eine kostbare
Quelle fließt. Hier finden wir eine Vielzahl an Wegweisern und wir
entscheiden uns für die Hütte, die man erreicht, indem man immer weiter
in die gleiche Richtung geht und bei der darauffolgenden Kreuzung nicht
aufwärts in Richtung Matanna aufsteigt (diese Tour können wir, auch
wenn sie hier nicht zu unserem Ausflug gehört, empfehlen). Nachdem wir
die Hütte erreicht haben, die sich wirklich in einer schönen Lage
befindet und einen herrlichen Blick auf den Procinto-Berg bietet.
können wir dann erneut bis zum kleinen Brunnen zurückkehren und
anschließend den Weg Nr. 5 bis, der zum Casa del Pittore führt,
nehmen. Wir spazieren durch den Wald, lassen die beiden Steinhäuser
hinter uns und können hier ein sehr interessantes Beispiel der
Traditionen sehen, die sich im Laufe der Zeit verändern. Wir stehen vor
einem kleinen Eisloch, ein richtiger Kühlschrank aus dem 18. Jhd. Kurz
darauf erreichen wir das Casa del Pittore und hier gehen wir
links, mit Hilfe der Metallseile, abwärts. Es handelt sich hier um eine
kleine Aufmerksamkeit, die von Personen geboten wird, die diesen Weg
warten und nicht um eine besondere Schwierigkeit. Kurz darauf erreichen
wir den anderen Hang und auf der rechten Seiten finden wir den
Aufstieg, der zur Basis des Bergs Procinto führt. Wir gehen aber
in die entgegen gesetzte Richtung, und unser Abstieg erfolgt parallel
zu einem Zaun, den wir anschließend, immer absteigend, hinter uns
lassen. Nach dem Casa Giorgini erreichen wir eine bequeme
befahrbare Straße, die wir aber nur überqueren, um weiter im
Schatten, immer bergabwärts zu gehen. Wir erreichen einen kleinen
Wallfahrtsort, der der Mutter Gottes gewidmet ist und rechts beginnen
wir mit dem letzten Teil unserer Tour. Nach ca. 10 Minuten
kehren wir zur Kreuzung, auf die wir am Anfang gestoßen sind, als wir
anstelle des Wegs Nr. 6 den Weg Nr. 5 wählten, zurück. Bevor wir diese
Kreuzung erreichen müssen wir aber kurz nach dem Tabernakel auf eine
Abzweigung achten, die rechts abgeht und ein bischen schwer zu erkennen
ist.
Diese Route gehört
zu einer Sammlung, die die Zeitschrift La Rivista del Trekking in
Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros (APT) der Toskanaküste
ausgearbeitet und veröffentlicht hat. Es handelt sich um
Ausflugsvorschläge als Entdeckungsreise von faszinierenden Orten,
eingebettet in ein landschaftlich und kulturell äußerst reizvolles
Gebiet.
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