Die Pisaner-Gerbirgskette stellt eine natürliche Schutzbarriere dar, die nur wenige Kilometer nördlich von Pisa liegt. Es handelt sich um eine der Gebirgsketten Italien, deren Ursprünge am ältesten sind, denn sie gehen auf die Pliozänzeit zurück, als ein großer Teil unserer Halbinsel vom Wasser überschwemmt war. Seit jeher zogen die reichen Wälder zahlreiche Völker an (Apuaner, Etrusker, Liguren, Römer) und im Mittelalter war diese Gegend dank der zahlreichen religiösen Stätten sehr bekannt. Auch heute finden wir noch zahlreiche Spuren der Vergangenheit, die in diesen Bergen mit der großzügigen Natur verstreut liegen.
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Località di partenza:
Regione Toscana, Provincia di Pisa, San Giuliano Terme
Touristen- und Wegführer -Monti pisani e colline livornesi- 1:25000 Verlag Multigraphic
Note:
Start- und Zielort : San Giuliano Terme, am Ende der Via Niccolini, in
der Nähe der Staatsstraße Nr. 12, die Pisa mit Lucca verbindet. Unsere
Tour beginnt sofort unter dem Amphitheater.
Vom Zentrum von San Giuliano kommend, halten wir uns am Ende der via
Piccolini links und begeben uns in den unteren Bereich des
Amphitheaters. Wir durchqueren einen schönen Park, in welchem man auch
schöne moderne Skulpturen findet. Am Ausgang geht es rechts in Richtung
der Staatstraße ab, die wir aber nicht erreichen. Wir gehen an einer
Ruine vorbei und anschließend geht es über eine alte Steinbrücke, von
der das Gelände mit den Wegweisern sichtbar ist, die die Richtung
anzeigen. Nur noch wenige Schritte, die leicht ansteigen und wir
erreichen ein Restaurant und eine kleine Häusergruppe. Wir durchqueren
diese Häusergruppe und nehmen den ungepflasterten Weg. Hier stoßen wir
sofort auf eine Rechtskurve, die wir nehmen und so geht es, in der
üblichen Marschrichtung, weiter bis nur nächsten Abzweigung in der Nähe
eines Tors. Nun geht es geradeaus; der Weg hebt sich durch die Felsen
hervor. Die nächste Abzweigung folgt kurz vor einer Tanne, die sich
einsam auf den Hängen der Hügel hervorhebt. An dieser Stelle geht es in
Richtung Norden weiter und wir steigen noch weitere zwanzig Minuten an,
bis wir den berühmten Dante-Pass erreichen, der vom Poeten Dante im 33.
Lied des Inferno im Zusammenhang mit den zahlreichen Konflikten, die
die beiden Gegnerstädte Pisa und Lucca ausfochten, genannt wurde.
Diese Stelle bietet einen sehr weiten Ausblick, der von den darunter
liegenden Feldern von San Giuliano bis nach Pisa und zum tyrrhenischen
Litoral reicht. An besonders klaren Tagen kann man sogar die Inseln des
Archipels der Toskana sehen. Richten wir unseren Blick auf das Meer,
sehen wir auf unserer linken Seite den Hang eines Bergs, der steil bis
zum Gipfel ansteigt. Indem wir den Anweisungen folgen, die hier
angegeben sind, erobern wir den Hügel, es handelt sich um den San
Giuliano-Berg, der zwar nicht besonders hoch, aber sehr steil ist. Auf
unsrem Weg finden wir zahlreiche Hinweisschilder; wir befinden uns in
einem Naturschutzgebiet, erreichen den Gipfel des Berges und steigen
auf der anderen Seite wieder ab. Der Auf- und Abstieg dauert höchstens
eine halbe Stunde. Auf der anderen Seite angekommen, nehmen wir, immer
absteigend, einen Weg auf Felsenuntergrund. Wir dringen so ins Herz des
grünen San Giuliano-Tals ein, das wir nach zwei Kehren und
nachdem wir an einem Hauseingang vorbeigegangen sind, erreichen. Es
geht weiter, durch ein Holzgatter und so erreichen wir unseren
Ausgangspunkt mit dem Restaurant und einigen Häusern. Von hier aus
kehren wir ganz einfach zu unserem Startpunkt zurück.
Diese Route gehört
zu einer Sammlung, die die Zeitschrift La Rivista del Trekking in
Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros (APT) der Toskanaküste
ausgearbeitet und veröffentlicht hat. Es handelt sich um
Ausflugsvorschläge als Entdeckungsreise von faszinierenden Orten,
eingebettet in ein landschaftlich und kulturell äußerst reizvolles
Gebiet.
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